Ein herzliches Willkommen auf der Website der Stadt Neuhaus am Rennweg!

Ansichten von Neuhaus am Rennweg

Unsere Rennsteigstadt einschl. seines Ortsteils Steinheid ist staatlich anerkannter Erholungsort und liegt ganz oben auf dem Kamm des Thüringer Schiefergebirges. Mit 835 Metern Höhe ü. NN ist Neuhaus am Rennweg die größte und höchstgelegene Stadt direkt am Rennsteig, im schönen Thüringer Wald. Aufgrund dieser Höhenlage, der reizvollen Landschaft, guten bioklimatischen Voraussetzungen und einer intakten Infrastruktur inkl. Bus- und Bahnanbindung ist die Rennsteigstadt mit seinem Ortsteil Steinheid nicht nur ein beliebtes Urlaubs- Naherholungs- und Wintersportziel, sondern auch ein geachteter Wohn- und Standort für Bürger, Neubürger, Auszubildende und Geschäftsreisende. Hier spürt man die Herzlichkeit der „Wäldler“ und erfährt „Thüringer Gastlichkeit“! Und so hat unsere Stadt

  • als Versorgungs- und Arbeitsplatzzentrum, als Wohnstandort,
  • als Standort für Bildung und Kultur sowie
  • als Ziel- und Verknüpfungspunkt des Verkehrs

die verantwortungsvolle Aufgabe, gemeinsam mit der Nachbarstadt Lauscha als Mittelzentrum die Daseinsfürsorge für diese Region zu sichern.

Neuhaus am Rennweg – dort, wo der RENNSTEIG Rennweg heißt – ist einfach l(i)ebenswert!

Ausführliche Informationen zum Tourismus um Neuhaus am Rennweg sowie Übernachtungsangebote und Zimmerreservierung finden Sie auf unseren Seiten der Touristinformation!


Aktuelles:

23.04.2012: Ergebnis Bürgermeisterwahl
Stadt Neuhaus am Rennweg
Die Wahlleiterin

Bekanntmachung der Feststellung des Wahlergebnisses der Bür-germeisterwahl am 22. April 2012

Bei der Bürgermeisterwahl am 22. April 2012, die eine Verhältniswahl war, wurde folgendes Wahl-ergebnis festgestellt:

Zahl der Wahlberechtigten: 5.655
Zahl der Wähler: 2.903 (Wahlbeteiligung 51,3 %)
Zahl der ungültigen Stimmabgaben (Stimmzettel): 96
Zahl der gültigen Stimmabgaben (Stimmzettel): 2.807

Von den gültigen Stimmabgaben entfielen auf:

Listen-Nr. Kennwort Name des Bewerbers Stimmen (Anteil in %)

1 DIE LINKE Reichelt, Marianne 2.417 (86,1 %)

2 APEL Apel, Hermann 390 (13,9 %)

Die meisten der abgegebenen gültigen Stimmen entfallen auf die Bewerberin

Marianne Reichelt

Sie ist zum Bürgermeister gewählt.

Jeder Wahlberechtigte und auch jeder in einem zugelassenen Wahlvorschlag aufgestellte nicht wahlbe-rechtigte Bewerber kann binnen zwei Wochen nach Bekanntmachung der Feststellung des Wahlergebnis-ses die Feststellung des Wahlergebnisses wegen Verletzung der Bestimmungen des Thüringer Kommu-nalwahlgesetzes oder der Thüringer Kommunalwahlordnung durch schriftliche Erklärung bei der nachfol-gend genannten Rechtsaufsichtsbehörde anfechten.



Landratsamt Sonneberg
Kommunalamt
Bahnhofstraße 66
96515 Sonneberg

Die Anfechtung muss innerhalb der Anfechtungsfrist begründet werden. Neue Gründe, die nach der An-fechtungsfrist vorgetragen werden, können im Wahlanfechtungsverfahren nicht mehr berücksichtigt wer-den.

Neuhaus am Rennweg, den 23.04.2012

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Lage und Ortsgeschichte:

Durch unsere Stadt hindurch führt der legendäre Rennsteig, ein historischer Fernwanderweg, der über 169,3 km von Hörschel über Neuhaus am Rennweg bis nach Blankenstein führt. Der Teil südlich des Rennsteiges liegt im Einzugsgebiet der Steinach, die in Bernhardsthal entspringt. Der nördliche Teil befindet sich jedoch im Einzugsgebiet der Schwarza. Die Schwarzaquelle, eine der tiefsten Spaltenquellen Europas, entspringt nahe der Gemeinde Scheibe-Alsbach.
Zu Neuhaus am Rennweg gehören die Stadtteile Igelshieb (südlich) und Schmalenbuche (nordöstlich). Am 1. Dezember 2011 wurde außerdem Steinheid mit Limbach und Neumannsgrund eingemeindet

Zu einer Zeit, als die meisten Städte und Dörfer Thüringens schon eine jahrhundertealte Geschichte hatten, war das Gebiet der heutigen Stadt Neuhaus am Rennweg noch von dichten Wäldern bedeckt. Erst in den letzten Jahrzehnten des 16. Jahrhunderts nutzte man diese für die Glasherstellung und Köhlerei.

Der Ort wurde gegründet mit der Erteilung der Konzession zur Errichtung der  Glashütte Schmalenbuche durch die Grafen von Schwarzburg-Rudolstadt.

1668 bis 1673 erfolgte der Bau des "Jagdhauses" der Grafen.

1732 wurde der Ort Igelshieb gegründet. Er ist aus einer Köhlersiedlung entstanden. Der Ort gehörte zum Herzogtum Sachsen-Meiningen; während die Ortsteile Neuhaus und Schmalenbuche von Schwarzburg-Rudolstadt regiert wurden.

Blick auf die Kirche im Winter 1892 wurde die neue Kirche geweiht, eine der schönsten und größten Holzkirchen Thüringens.

Die Eingemeindung der Straßendörfer Schmalenbuche und Igelshieb nach Neuhaus erfolgte 1923. Ab 1933 erhielt Neuhaus am Rennweg das Stadtrecht.

Am 11. April 1945 wurde die Stadt durch amerikanische Truppen beschossen. Dabei wurden 34 Gebäude im Stadtzentrum zerstört und 10 Bürger mussten ihr Leben lassen.

1952 wurde Neuhaus am Rennweg Kreisstadt. Seit der Gebietsreform 1994 ist Neuhaus am Rennweg Kreisangehörige Stadt im Landkreis Sonneberg.

Neuhaus am Rennweg ist traditioneller Fremdenverkehrs- und Wintersportort und Urlauberzentrum im südlichen Thüringer Wald..

Typisch sind heute noch die Schieferhäuser und das Glaskunsthandwerk.

Die Stadt hat derzeit 6.601 (31.12.2010) Einwohner.

 

Ortsgeschichte unseres Ortsteiles Steinheid

Ca. 7 km von Neuhaus am Rennweg entfernt, liegt Steinheid halbmondförmig über dem Tal der Grümpen. Der höchste Berg der Umgebung sowie der zweithöchste des Thüringer Schiefergebirges ist das 868 Meter hohe Kieferle, ca. 500 Meter östlich des Ortes.

Der genaue Zeitpunkt der Entstehung einer Goldgräbersiedlung auf der „Steynernen Heyde“ liegt im Dunkel der Geschichte. Es ist urkundlich nicht belegt, ob es tatsächlich um 1160 eine Kapelle auf der „Altenstadt“ gestanden hat, in der Pilgrime auf ihrem Weg nach Rom oder Jerusalem Pässe erhalten haben.
1362 wurde der Ort erstmals als die steynerne Heyde in einem Lehnsbrief des Markgrafen von Meißen urkundlich erwähnt. Einst wurde dort insbesondere der Goldbergbau betrieben. 1530 wurde Steinheid zur freien Bergstadt erhoben. Das Grubenwesen der Stadt mit 51 Zechen wurde im Dreißigjährigen Krieg völlig zerstört. Danach waren Glasbläserei und Schachtelmacherei als zuliefernde Gewerbe für den Olitätenhandel wichtige Erwerbszweige. Bis 1920 gehörte Steinheid zum Herzogtum Sachsen-Meiningen.

So auch Limbach, jener kleiner Ort abseits von Steinheid. 1731 wurde Limbach als eine Glashütte durch die Brüder Johann Gottfried, Martin und Gottlieb aus der Lauschaer Glasmacherfamilie Greiner und deren Schwager Michael Gundelach gegründet. Der 1732 in Alsbach geborene Johann Gotthelf Greiner († 12. August 1797 in Limbach) erfand in jahrelanger Forschungsarbeit in einer etwas abgewandelten chemischen Zusammensetzung und somit unabhängig von Böttger und Macheleid das Porzellan. Erst 1772 erhielt Gotthelf Greiner die Konzession für die Porzellanfabrik Limbach, die unter seiner Leitung und nach Angliederung weiterer Porzellanfabriken 1797 ihre höchste Blüte erlebte.

Neumannsgrund liegt südwestlich von Steinheid in einem tief eingeschnittenem Tal der Grümpen, in Richtung Theuern/ Schalkau. In diesem Tale waren im frühen Mittelalter ausgedehnte Goldwäschereien in Betrieb gewesen. Ab dem 17. Jahrhundert entstand eine Vielzahl von Mühlen. Nach und nach wurden sie stillgelegt oder brannten sogar ab. In der Kirchengeschichte von Steinheid ist dieser Ortsteil als „Grund“ nachzulesen.

 


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