Genießen Sie erlebnisreiche Wandertage am Rennsteig – zusammen mit Freunden und Bekannten, im Verein oder mit der Firma… Ein Gruppenausflug, der Ihnen ein abwechslungsreiches Programm bietet. Dies kann selbstverständlich auch "im Baukastensystem" auf die Wünsche des Gruppen- und/ oder Betriebsausfluges verändert oder erweitert werden. Bitte nehmen Sie diesbezüglich per eMail oder aber telefonisch Kontakt mit uns auf!
Programmablauf:
Mit einem Begrüßungsabend am Donnerstag nach Ihrer Anreise wird Sie entweder das Mundart-Duo Müller musikalisch begrüßen oder Dr. Greiner mit einem interessanten Dia-Vortrag auf gesellige Wandertage einstimmen.
1. Wandertag (Freitag): "Auf den Spuren der Buckelapotheker" (ca. 18 km)Entlang der so genannten alten "Poststraße" wandern Sie von Neuhaus am Rennweg bis zum Fröbelturm, einem Aussichtsturm mit Einkehrmöglichkeit auf dem Kirchberg bei Oberweißbach. Auf dem Kräuterlehrpfad geht es weiter bis zum Fröbelhaus, Memorialmuseum "Friedrich Fröbel" mit Olitätenstübchen in Oberweißbach dort nehmen Sie um 12.30 Uhr an einer Führung teil.
Die Oberweißbacher Bergbahn – eine attraktive Standseilbahn mit einer 25% Steigung auf die Höhe ist nicht nur ein technisches Denkmal, sondern auch eine besondere Sehenswürdigkeit – bringt Sie und Ihre Gruppe von der Bergstation in Lichtenhain bis zur Talstation Obstfelderschmiede. Dort besteht die Möglichkeit zur Einkehr.
Von hier aus wandern Sie weiter nach Sitzendorf, einem schönen Erholungsort im Schwarzatal und besichtigen dort die Porzellanmanufaktur. Wenn Sie möchten, kann Ihnen hier ebenfalls eine Führung ermöglicht werden. Oder Sie besuchen zusätzlich noch das dortige Dampfmaschinenmuseum, in dem auch Rasselbock und Hanghuhn ausgestellt sind. Von Sitzendorf führt die Wanderung nach Unterweißbach. Die Lichtetalbahn (ebenfalls eine nette Touristenattraktion) fährt Sie um 15.00 oder 16.30 Uhr zur letztgebauten und zweitgrößten Staumauer Deutschlands. Diese 75 min. Ausflugsfahrt führt vorbei an hübschen, gepflegten Gärten in Unterweißbach bis ins Gelände des Talsperrengebietes Leibis / Lichte und über die Staumauer hinweg. Bei der Besichtigungstour erfährt man alles Wissenswerte zur Entwicklungsgeschichte dieses Projekts, das zu den größten Wasserstauanlagen Deutschlands zählt.
Gegen 18.30 Uhr holt Sie ein Wandertaxi oder ein Bus (je nach Gruppengröße vereinbar) auf dem Parkplatz in Ortsmitte wieder ab.
2. Wandertag (Samstag): "Zauberhaftes Glas" (ca. 15 km)Wie es das heutige Motto schon sagt, werden Sie an diesem Wandertag dem Glas auf der Spur sein. Man kann sich kaum noch vorstellen, dass vor mehr als 400 Jahren weit und breit nur der Thüringer Wald anzutreffen war. Doch der Wald bot damals ideale Bedingungen für Siedler, sich hier niederlassen wollten. Es waren Glasmacher, die den Rohstoff Holz für ihr Handwerk benötigten… So wurde Lauscha 1597 durch den Bau einer Glashütte gegründet und nur 10 Jahre später entstand die Glashütte Schmalenbuche, die den Grundstein für das heutige Neuhaus am Rennweg legte.
Ganz anders als die Tage zuvor geht’s diesmal mit der Südthüringen Bahn on Tour. Erleben Sie die kurze Fahrt mit dem Zug nach Lauscha in die Wiege der Glaskunstherstellung durch das Viadukt "Nasse Telle" – es lohnt sich!
An der Obermühle in Lauscha erwartet Sie eine geführte Wanderung, bei der Sie endlich die leckere Thüringer Rostbratwurst verköstigen können. Danach erreichen Sie die Farbglashütte von Lauscha, die Sie besichtigen werden. In Lauscha haben Sie etwas Zeit zur freien Verfügung, möglicherweise für einen Besuch ins Glaskunstmuseum. Anschließend geht es zu Fuß oder per Bus zurück, je nachdem, wie groß die Mitbringsel ausfallen. In Neuhaus am Rennweg, im Ortsteil Igelshieb haben Sie die Möglichkeit im "Geißlerhaus" – im neuen Glastechnik-Museum, zum anderen aber auch in der Greiner-Glas-Manufaktur weitere Informationen zum Thema Glas zu erhalten.
3. Wandertag: "Die Sonntagstour" – ganz nach Thüringer Art (17 km)Ihre Wanderung beginnt in Neuhaus am Rennweg, direkt auf dem Rennsteig, den Herbert Roth wie folgt besungen hat:
"Diesen Weg auf den Höhen bin ich oft gegangen…" – das Rennsteiglied - die Nationalhymne der Thüringer - wird Sie an diesem Tag begleiten. Die Wanderung führt über Limbach, wo einst J. G. Greiner, als Erfinder des Thüringer Porzellans wirkte. Der 1732 in Alsbach geborene Johann Gotthelf Greiner, ein Nachkomme des als "Schwabenhans" bekannten Hans Greiner aus Lauscha, erfand unabhängig von Johann Friedrich Böttger und in einer etwas abgewandelten chemischen Zusammensetzung in jahrelanger Forschungsarbeit gemeinsam mit seinem Vetter und Schwager Gottfried Greiner noch einmal das Porzellan und wandelte seine Glashütte im Ortsteil Limbach in die erste Thüringer Porzellanfabrik um. Gotthelf Greiners unternehmerischen Aktivitäten haben die Grundlagen der thüringischen Porzellanfabrikation geschaffen. Am 12. August 1797 verstarb er in Limbach und ist als "Vater der Porzellanindustrie auf dem Thüringer Walde" in die Geschichte eingegangen. Heute erinnert daran nur noch die Greiner-Gruft, die am Hang des Petersberges unweit des Rennsteiges liegt. Auch die dortige Touristinformation weiß über das Leben und Wirken von Greiner zu berichten.
Anschließend erwartet Sie ein deftiges Mittagessen zur Hausfrauenzeit (ca. 13.00 Uhr) mit Original Thr. Klößen, leckerem Braten und Rotkohl in einem Scheibe-Alsbacher Gasthof. Es geht natürlich zu Fuß weiter, was eine gute Verdauung anregt. Sie erreichen den Schwarzastausee, eingebettet in ein herrliches Fleckchen Erde!
Dicht im Wald versteckt, findet man die Schwarzaquelle – eine der tiefsten Spaltenquellen Europas, Sommer wie Winter mit einer gleich bleibenden Temperatur von + 6°C. Über den Schwarzatalweg wandern Sie hinauf zur Schutzhütte Weidmannsheil – von hier haben Sie einen faszinierenden Blick auf den Stausee und die Thüringer Berge! Nach der kleinen Rast wandern Sie weiter zur Rennsteigbaude bei Neuhaus am Rennweg. Hier erleben Sie noch einmal Thüringer Gastlichkeit pur!
4. Wandertag (Montag): "Wild – romantisch… ins Schwarzatal" (ca. 18 km)Nach alter Weisheit sollte man den Sonntag gemütlich beginnen, sodass es diesmal erst um 10.00 Uhr losgeht. Zur Entspannung werden Sie am Morgen dieses Wandertages mit Ihrem Wandertaxi / Bus zum Wanderparkplatz am Fuße des Oberbeckens des Pumpspeicher-Kraftwerkes Goldisthal gefahren. Von hier aus geht es erst einmal bergauf, bis Sie die Aussichtsplattform nach ca. 2 km erreicht haben. Vor Ihnen liegen die Thüringer Berge und hinter Ihnen glitzert das gespeiste Wasser des Oberbeckens in der Vormittagssonne. Danach wandern Sie wieder bergab und nun folgen Sie den Rundweg um das Unterbecken. Vor knapp 2 Jahren nach Fertigstellung des Kraftwerkes, das durch Vattenfall Europe betrieben wird, entstand dieses Wanderparadies, das an der ruhigen und gepflegten Gemeinde Goldisthal grenzt. In der kleinen aber sehr feinen Wildgaststätte können Ihnen köstliche Wildplatten –oder ganz urig die Thüringer Bratwurst serviert werden. Anschließend geht es noch ein Stück entlang des Rundwanderweges um das Unterbecken. Ihr Wandertaxi/ Bus wird Sie dann wieder abholen.
Tag der Abreise: "Tag des Abschiednehmens"Nach dem Frühstück heißt es Abschiednehmen von Ihrem Gastgeberhotel, aber auch von der Leiterin der Touristinformation, die mit Ihnen zum Abschluss gern noch einmal das Rennsteiglied singen wird.
Aber, wenn es Ihnen gefallen hat, dann muss es ja kein Abschied für immer sein!
Leistungen (pro Person):- 5 Übernachtungen und Frühstück inkl. Kurbeitrag
- 1 Lichtbildervortrag oder 1 musikalischer Heimatabend
- 1 Fahrt mit der historischen Bergbahn
- 1 Eintritt "Geißlerhaus"
- 1 Thr. Grill-Spezialität
- 1 Mittagstisch mit Thür. Klößen
Pauschalpreis gesamt:240,00 € je Person
100,00 € Einzelzimmerzuschlag
Transferleistungen: gegen Aufpreis
Weitere Programmbausteine: auf Nachfrage