Informationen zu laufenden Baumaßnahmen in der Stadt und in den Ortsteilen - Stadtrat 09.03.2026, öffentliche Sitzung
Eigenwirtschaftlicher Breitbandausbau im Stadtgebiet und den Ortsteilen der Deutschen Telekom im Auftrag der GlasfaserPlus
Der Start der Baumaßnahme ist weiterhin für das zweite Quartal 2026 vorgesehen. Nach aktuellem Stand wird die Umsetzung voraussichtlich rund zwei Jahre dauern.
Für die Ortsteile Lichte, Piesau und Steinheid liegen die Planungsunterlagen inzwischen vor und wurden bereits freigegeben. Die Unterlagen für den Bereich Neuhaus am Rennweg stehen der Verwaltung hingegen noch nicht zur Prüfung zur Verfügung. Aus diesem Grund ist eine endgültige Festlegung der Ausbauabfolge derzeit nicht möglich. Weder die Deutsche Telekom noch die Störmer Bau GmbH können momentan angeben, welche Bereiche zuerst erschlossen werden.
Sobald hierzu konkrete Informationen vorliegen, erfolgt eine gesonderte, ausführliche Information für alle Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Neuhaus am Rennweg sowie der Ortsteile Lichte, Piesau und Steinheid.
Hinweis:
Bei Fragen zu Hausanschlüssen – insbesondere zu technischen Details, Vertragsfragen oder individuellen Anschlussmöglichkeiten – sind ausschließlich die Deutsche Telekom bzw. Glasfaser Plus die zuständigen Ansprechpartner.
Die Stadt Neuhaus am Rennweg begleitet das Vorhaben lediglich im Hinblick auf die Leitungstrassen und die Aufstellung von Verteilerstationen im öffentlichen Raum.
Eine Beteiligung der Stadt an der Planung, Beratung oder Umsetzung von privaten Hausanschlüssen erfolgt nicht.
Neuhaus am Rennweg
Sonneberger Straße, 2. BA
Die Bauarbeiten im letzten, dritten Abschnitt der Gemeinschaftsmaßnahme in der Sonneberger Straße (2. Bauabschnitt) haben – nachdem die Witterung es zugelassen hat – am 02.03.2026 erneut begonnen. Gearbeitet wird, wie bereits in den vergangenen beiden Jahren, unter einer halbseitigen Sperrung mit Ampelregelung. Der betroffene Bereich erstreckt sich von der Hausnummer 206 bis zur Einfahrt „Igelskuppe“. Die Fertigstellung des Abschnitts ist weiterhin bis spätestens Ende 2026 vorgesehen.
Parallel dazu werden im Rahmen der Maßnahme noch offene Restarbeiten im zweiten Bauabschnitt erledigt. Zudem sind für das Jahr 2026 zusätzliche Arbeiten in der Seitenstraße „Igelskuppe“ geplant.
Die ausführende Baufirma hat mitgeteilt, dass aufgrund notwendiger Maßnahmen am Kanalsystem sowie Arbeiten des Energieversorgers, die im Vorfeld nicht absehbar waren, eine Vollsperrung der Sonneberger Straße unumgänglich ist. Diese betrifft den Bereich vom Hochpunkt bis zur Einfahrt des Einkaufszentrums und wird voraussichtlich rund zwei Wochen dauern.
Um die Beeinträchtigungen möglichst gering zu halten, wurde diese Vollsperrung bewusst in die Osterferien gelegt. Der Sperrzeitraum ist auf den 07.04.2026 bis 17.04.2026 festgelegt.
Scheibe-Alsbach
In Scheibe-Alsbach sind die Arbeiten zum Rückbau des alten Freileitungsnetzes bereits in vollem Gange. Da die Thüringer Energienetze in den vergangenen Jahren große Teile der Stromversorgung erneuert und auf moderne Erdkabel umgestellt haben, werden viele Bestandteile des früheren Freileitungssystems – darunter Leitungen und einzelne Trafostationen – nicht mehr benötigt.
Mit dem aktuellen Rückbau werden nach und nach alte Masten, Leitungen und technische Anlagen entfernt, die heute keine Funktion mehr erfüllen. Dadurch wird das Ortsbild deutlich verbessert, und gleichzeitig wird das Stromnetz auf einen einheitlichen und zukunftsfähigen technischen Stand gebracht.
Die Arbeiten sollen zeitnah und möglichst ohne längere Unterbrechungen umgesetzt werden. Während des Rückbaus kann es vereinzelt zu kleineren Einschränkungen kommen, die jedoch so gering wie möglich gehalten werden.
OD Scheibe-Alsbach/Limbach
Die Gemeinschaftsmaßnahme in der Ortsdurchfahrt Scheibe‑Alsbach/Limbach wurde bereits abgeschlossen. In den vergangenen Wintermonaten wurden jedoch großflächige Erhebungen im asphaltierten Gehweg festgestellt. Diese Erhebungen deuten auf witterungsbedingte Frosteinwirkungen oder mögliche Ausführungs- bzw. Materialmängel hin.
Die Stadt hat die betroffenen Stellen umfassend dokumentiert und prüft derzeit die bestehenden Gewährleistungsansprüche gegenüber der ausführenden Baufirma. Im Rahmen dieser Prüfung wird geklärt, ob die Erhebungen auf Ausführungsmängel zurückzuführen sind und welche Maßnahmen zur fachgerechten Wiederherstellung erforderlich sind.
Sobald die Prüfung abgeschlossen ist, erfolgt eine entsprechende Information zum weiteren Vorgehen und zum zeitlichen Ablauf der Mängelbeseitigung.
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