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Allgemeinverfügung des Landkreises Sonneberg und richtiges Verhalten bei häuslicher Quarantäne

Neuhaus am Rennweg, den 25. 03. 2020

Alle Bürgerinnen und Bürger werden nachstehend nochmals auf die Allgemeinverfügung des Landkreises Sonneberg vom 13.03.2020 und das richtige Verhalten bei häuslicher Quarantäne hingewiesen.

Unter Downloads am Ende dieser Seite ist der Wortlaut der Allgemeinverfügung abrufbar.

 

Wie verhalte ich mich richtig zu Hause, wenn ich den Verdacht auf eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus habe?

 

a) Unterbringung und Kontakte

Stellen Sie nach Möglichkeit eine Einzelunterbringung in einem gut belüftbaren Einzelzimmer sicher. Begrenzen Sie die Anzahl und Enge Ihrer Kontakte bestmöglich, insbesondere gegenüber Personen, die einer Risikogruppe angehören (Immunsupprimierte, chronische Kranke, ältere Personen). Empfangen Sie keinen unnötigen Besuch. Haushaltspersonen und eventuelle Besucher sollten sich in anderen Räumen aufhalten oder, falls dies nicht möglich ist, einen Mindestabstand von mindestens ein bis zwei Metern zu Ihnen einhalten. Die Nutzung gemeinsamer Räume ist generell auf ein Minimum zu begrenzen und sollte möglichst zeitlich getrennt erfolgen. Stellen Sie sicher, dass Räume, die von mehreren Personen genutzt werden (z. B. Küche, Bad) regelmäßig gut gelüftet werden.

 

b) Hygienemaßnahmen

Wie bei Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen schützen Husten- und Nies-Etikette, gute Händehygiene sowie Abstand zu solchen Erkrankten (ca. ein bis zwei Meter) auch vor einer Übertragung des neuartigen Coronavirus. Husten- und Nies-Etikette umfasst das Abdecken von Mund und Nase während des Hustens oder Niesens mit Taschentüchern oder gebeugtem Ellbogen, gefolgt von Händehygiene.

Händehygiene sollte vor und nach der Zubereitung von Speisen, vor dem Essen, nach dem Toilettengang und immer dann durchgeführt werden, wenn die Hände sichtbar verunreinigt sind. Führen Sie die Händehygiene mit Wasser und Seife durch.

Bei Verwendung von Wasser und Seife sind Einweg-Papiertücher zum Trocknen der Hände am besten geeignet. Wenn diese nicht verfügbar sind, verwenden Sie Handtücher und tauschen diese aus, wenn sie feucht sind. Gesunde sollten generell nicht dieselben Handtücher verwenden wie Erkrankte. Entsorgen Sie Materialien, die zum Abdecken von Mund oder Nase verwendet werden, oder reinigen Sie sie nach Gebrauch entsprechend. Taschentücher und andere Abfälle, die von kranken Personen oder bei der Pflege von kranken Personen erzeugt wurden, sollten in einem verschlossenen Müllbeutel mit dem anderem Hausmüll entsorgt und bis dahin in einem mit einer Auskleidung versehenen Behälter im Krankenzimmer aufbewahrt werden.

 

c) Vorgehen bei Zustandsverschlechterung des Patienten

Der ambulant betreuende Arzt und das zuständige Gesundheitsamt sollten gemeinsam mit dem Patienten und ggf. seiner Betreuungsperson das Vorgehen im Falle einer notfallmäßigen bzw. außerhalb der üblichen Erreichbarkeiten eintretenden Zustandsverschlechterung des Patienten festlegen. Wichtig ist dabei, das betreuende ärztliche bzw. medizinische Personal und die Rettungskräfte sowie das aufnehmende Krankenhaus vorher über den Krankheitsverdacht zu informieren.

 

Wie verhalte ich mich als asymptomatische Reiserückkehrer aus einem Risikogebiet?

 

Im Sinne des vorbeugenden Gesundheitsschutzes der Bevölkerung hat der Landkreis Sonneberg am 13. März 2020 eine Allgemeinverfügung erlassen. Auf dieser Grundlage gilt bis zum 19. April 2020 eine Meldepflicht beim Gesundheitsamt (Telefon 03675 / 871-500) und eine zweiwöchige Quarantäne für Rückkehrer aus Risikogebieten und aus besonders betroffenen Gebieten in Deutschland.

 

Die Rückkehrer sind dazu verpflichtet, sich unverzüglich telefonisch im Landratsamt Sonneberg zu melden und die Umstände des Aufenthalts im Risikogebiet (Datum, Ort, Kontakte) mitzuteilen. Die Meldungen haben unter der Telefonnummer 03675 / 871-500 von montags bis freitags von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr, dienstags von 14:00 bis 16:00 Uhr, donnerstags von 14:00 Uhr bis 17:30 Uhr und samstags und sonntags von 9:00 Uhr bis 15:00 Uhr zu erfolgen.

Wer in Quarantäne muss, findet hier weitere Hinweise und hier ein Merkblatt bezüglich der Entschädigungsregelungen.

 

Verhalten und Hygienemaßnahmen für asymptomatische Reiserückkehrer aus einem Risikogebiet für eine Erkrankung an dem neuartigen Coronavirus (COVID19)

 

Die nachfolgend aufgeführten Maßnahmen gelten für die Dauer von 14 Tagen nach der Rückkehr:

 

a) Unterbringung und Kontakte

Stellen Sie nach Möglichkeit eine Einzelunterbringung in einem gut belüftbaren Einzelzimmer sicher. Begrenzen Sie die Anzahl und Enge Ihrer Kontakte bestmöglich, insbesondere gegenüber Personen, die einer Risikogruppe angehören (Immunsupprimierte, chronische Kranke, ältere Personen). Empfangen Sie keinen unnötigen Besuch. Haushaltspersonen und eventuelle Besucher sollten sich in anderen Räumen aufhalten oder, falls dies nicht möglich ist, einen Mindestabstand von mindestens ein bis zwei Meter zu Ihnen einhalten. Alternativ: die Nutzung gemeinsamer Räume sollte auf ein Minimum begrenzt werden und möglichst zeitlich getrennt erfolgen. Stellen Sie sicher, dass Räume, die von mehreren Personen genutzt werden (z. B. Küche, Bad) regelmäßig gut gelüftet werden.

 

b) Hygienemaßnahmen

Wie bei Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen schützen Husten- und Nies-Etikette, gute Händehygiene sowie Abstand zu solchen Erkrankten (ca. ein bis zwei Meter) auch vor einer Übertragung des neuartigen Coronavirus. Händehygiene sollte vor und nach der Zubereitung von Speisen, vor dem Essen, nach dem Toilettengang und immer dann durchgeführt werden, wenn die Hände sichtbar schmutzig sind. Führen Sie die Händehygiene mit Wasser und Seife durch. Bei Verwendung von Wasser und Seife sind Einweg-Papiertücher zum Trocknen der Hände das Mittel der Wahl. Wenn nicht verfügbar, verwenden Sie Handtücher und tauschen diese aus, wenn sie feucht sind. Husten- und Nies-Etikette sollte jederzeit von allen, insbesondere von kranken Personen, praktiziert werden. Sie umfasst das Abdecken von Mund und Nase während des Hustens oder Niesens mit Taschentüchern oder gebeugtem Ellbogen, gefolgt von Händehygiene.

 

c) Vorgehen beim Auftreten von Krankheitssymptomen (Husten, Schnupfen, Fieber, Halsschmerzen, Atembeschwerden)

Setzen Sie sich sofort mit einem niedergelassenen Arzt bzw. dem ärztlichen KV-Bereitschaftsdienst oder dem Gesundheitsamt telefonisch zur diagnostischen Abklärung und der Besprechung des weiteren Vorgehens in Verbindung.

 
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