Stadt auf den Bergen des Thüringer Waldes
 
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HERZLICH WILLKOMMEN

Bürgermeister Uwe Scheler

 

 

Liebe Neuhäuser, Lichtner, Limbacher, Neumannsgründer, Piesauer, Scheibe-Alsbacher, Siegmundsburger und Steinheider!

Sehr geehrte Unternehmer und Gewerbetreibende!

Sehr geehrte Gäste!

 

 

Vor uns liegen erneut Wochen mit großen Herausforderungen.

 

Unbestritten lässt die Omikron-Variante des Corona-Virus die täglichen Infektionszahlen und die wöchentliche Inzidenz inzwischen Werte erreichen, wogegen uns die Daten der vorhergehenden Infektions-Wellen doch sehr klein erscheinen.

 

Ja, klein waren diese, aber leider bekanntermaßen sehr gefährlich. Nun erreichen uns täglich Ankündigungen mit höheren und noch höheren Zahlen, aber vermutet weniger Gefahr. Im Sinne der Gesamtbevölkerung mag das vielleicht stimmen, aber die Sicht des Einzelnen ist wie der Name sagt einzelfallabhängig vom persönlichen Risiko. Schade nur, dass jeder sein persönliches Risiko ja vorher nicht genau kennt, ist es gering oder nicht, auch hier ist man wie bei vielen Dingen wieder erst hinterher schlauer.

 

Die letzten Tage bewegt mich die Frage, wie eine noch bessere Vorsorge, ein besserer Schutz für uns alle möglich wäre, was wir zusammen oder ich als Bürgermeister noch zur Verfügung stellen, anbieten oder raten könnte. Bestehen zu wenig Angebote oder zu viel Reglementierung?

 

Heute und an dieser Stelle möchte ich insbesondere für die nächsten Wochen deshalb zuallererst an die Eigenverantwortung und den Selbstschutz jedes Einzelnen appellieren. Jeder Einzelne von uns muss nach einer umfassenden persönlichen Risikoabwägung für sich und seine Familienangehörigen Schutzmaßnahmen ergreifen, wie weit diese gehen und wie umfassend diese sein müssen, hängt von dem persönlichen Risiko einer Erkrankung ab.

 

Zur Ergänzung dieser eigenen Schutzmaßnahmen bestehen auch in unserer Stadt umfangreiche Angebote, den Selbstschutz gegen eine Erkrankung zu verbessern.

 

Wenn Sie für sich selbst kurzfristig noch einen Impfschutz erwirken wollen, dann steht Ihnen nach den terminfreien Impfaktionen vom Dezember 2021 und Anfang Januar 2022 nochmals am

 

Mittwoch, 26. Januar 2022, ab 14 Uhr im Kulturhaus der Stadt Neuhaus am Rennweg (Eisfelder Straße 5, 98724 Neuhaus am Rennweg)

 

dieses Angebot offen.

 

Wenn Sie im Rahmen einer Testverpflichtung einen Corona-Test vornehmen müssen oder wenn Sie Krankheitssymptome haben und nicht sicher sind, ob es nur eine Erkältung ist, dann kommen Sie in das

 

DRK-Schnelltestzentrum Neuhaus am Rennweg im Kulturhaus der Stadt(Eisfelder Straße 5, 98724 Neuhaus am Rennweg)

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag 16 bis 18 Uhr  

Samstag und Sonntag 9 bis 11 Uhr

 

und lassen Sie sich bitte testen. Für den Fall, dass Sie infiziert sind, gehen Sie bitte nach Hause, isolieren Sie sich und kurieren Sie sich aus. Genau so, wie wir das früher auch bei ansteckenden Krankheiten gemacht haben, ohne dass uns jemand das anordnen musste. Bei Ansteckungsgefahr ist Isolation der beste Schutz, so dass man nicht Familienangehörige oder Kollegen auch noch infiziert. Für jeden, der sich infiziert, hoffe ich sehr auf einen milden Verlauf.

 

Ich setze mich weiter persönlich ein, dass das Schnelltestzentrum bei uns täglich geöffnet bleibt und auch die Impfaktionen werden wiederholt.

 

Wenn Sie in der Öffentlichkeit unterwegs sind, tragen Sie bitte eine FFP2-Maske, diese schützt zuerst Sie vor einer Infektion, aber auch Ihre Mitmenschen.

 

Wenn Sie sich in geschlossenen Räumen aufhalten, lüften Sie regelmäßig durch.

 

Gehen Sie so oft wie möglich hinaus in die Natur, unsere klare Winterluft ist immer noch das Beste zum Durchatmen – und genießen Sie die derzeit schönen Winterlandschaften beim Langlauf oder Winterwandern.

 

Ich kann Ihnen leider nicht sagen, wie lange die Omikron-Welle dauern wird. Ich kann Ihnen leider auch nicht versprechen, dass es danach vorbei ist. Ich weiß nur, es gibt nur einen Weg und der liegt genau vor uns allen und der geht mitten durch.

 

Ich bitte Sie alle erneut, auf gegenseitige Angriffe, Beschimpfungen und Vorwürfe zu verzichten, maßvoll und achtsam miteinander umzugehen.

 

Ich bin persönlich kein Impfgegner, aber ich bin persönlich gegen eine staatlich verordnete allgemeine Impfpflicht.

 

Ich bin insbesondere dagegen, dass Arbeitgeber möglicherweise durch ein Gesetz verpflichtet werden, Ihre engagierten und fleißigen Beschäftigten – egal ob im Gesundheits- und Pflegebereich, in Wirtschaft, Verwaltung, Gastronomie oder anderswo – wegen einem fehlenden oder nicht passendem Impfstatus zu kündigen. Auf keiner Ebene und in keinem Bereich der Wirtschaft oder des öffentlichen Lebens in Deutschland können wir uns so etwas leisten. Wir können nicht seit Jahren den Pflegenotstand und Fachkräftemangel beklagen und gleichzeitig unsere Fachkräfte auf die Straße setzen.

 

Das halte ich für unverhältnismäßig, da muss es andere Wege geben, durch die restliche Zeit der Pandemie zu kommen.

 

Ich appelliere deshalb an alle zuständigen Behörden, insbesondere in Anbetracht des immer näher rückenden 15.03.2022, unbedingt im Rahmen ihres verantwortlichen Handelns gegenüber den Bürgern den gegebenen Ermessensspielraum zu nutzen und die im Zusammenhang mit der Erfüllung von Aufgaben der Daseinsvorsorge in unseren ländlich geprägten Regionen nicht tragbare Schließung von Arzt- und Zahnarztpraxen zu verhindern. Schon jetzt warten wir alle bereits viel zu lange auf Arzt- bzw. Facharzttermine oder Termine für erforderliche diagnostische Einrichtungen. Wenn hier zu den altersbedingten Schließungen von Praxen noch angeordnete Schließungen hinzukommen, kann man von einer gesicherten ambulanten Versorgung wohl kaum noch sprechen. Das halte ich schlicht und einfach für unmenschlich.  

 

Ebenso ist es nicht vertretbar, auf noch mehr Pflegekräfte in Krankenhäusern und Altenheimen zu verzichten. Die dort anfallende Arbeit ist schwer und belastend und eigentlich für den Einzelnen oder die Einzelne schon jetzt zu viel. Wenn die Arbeit auf noch weniger Beschäftigte verteilt werden muss, führt das zu noch untragbareren Arbeitsbedingungen und zu noch weiterer Abwanderung des Pflegepersonals in andere Berufe. Wie soll da eine menschenwürdige Kranken- oder Altenpflege für die Kranken und Alten überhaupt noch sichergestellt werden?

 

Ich appelliere deshalb an alle Bundestagsabgeordneten, den bereits bestehenden § 20a des Infektionsschutzgesetzes diesbezüglich mindestens zu entschärfen, besser noch ganz aus dem Gesetz zu streichen.

 

Verständlicherweise habe ich als Bürgermeister einer Kleinstadt im Thüringer Wald genau wie Sie keine Mittel und Möglichkeiten, selbst auf die Änderung von Bundesgesetzen hinzuwirken. Sprechen wir deshalb gemeinsam unsere von uns im September 2021 gewählten Bundestagsabgeordneten an. Diese haben es durch ihre verantwortungsbewusste Abstimmung und Beschlussfassung in der Hand, wie wir morgen und in den nächsten Jahren zusammenleben.

 

Das sind keine fremden Menschen, die über unser aller Wohl bestimmen. Die abwägen müssen, was gegenüber dem Bürger und Wähler vertretbar ist.

 

Es sind UNSERE mehrheitlich von uns gewählten Bundestagsabgeordneten, welche wir durch die Wahl legitimiert haben, das Beste für uns zu tun. Das Beste für das ganze Volk.

 

Wenn ich wöchentlich sehe, wie viele Menschen in ganz Deutschland auf die Straße gehen – bekanntermaßen auch in unserer Kleinstadt auf dem Kamm, auf unserem Marktplatz, vor unserer Kirche, vor unserem Rathaus - und öffentlich kundtun, dass sie mit dem Handeln und der Beschlussfassung des gewählten Deutschen Bundestages nicht einverstanden sind, dann muss man das auch als gewählter kommunaler Vertreter des Volkes beachten und ernst nehmen. Ich rate deshalb allen Mandatsträgern auf allen Ebenen: Nehmt Eure Bürger, nehmt Eure Wähler wahr und ernst.

 

Dies lehrt uns unsere eigene, noch gar nicht so weit zurückliegende Geschichte. Auch 1989 wurde friedlich demonstriert und Meinungen kundgetan, es wurde friedlich angemahnt, dass Veränderungen angesagt sind.

 

Ich sage: Diese Meinungen und diese friedlichen Mahnungen dürfen nicht ignoriert werden. Damit müssen sich die Verantwortlichen auseinandersetzen.

 

Vor allem hilft es aus meiner Erfahrung mit den Menschen zu reden.

 

Ich bleibe dabei: Wir kommen da nur GEMEINSAM durch!

 

 

 

Bleibt mir alle gesund!

 

 

 

 Euer Bürgermeister 

Uwe Scheler

 

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